Vulkanspargel

(Cichorium intybus var. ?)

Familie: Korbblütler (Asteraceae)

Andere Namen:

PuntarelleSpargel-Zichoriecicoria di catalognaCatalognaPuntarella

Englische Namen:

Puntarelle

Hinweis: Eigentlich eine Varietät des Chicorées bekommt der Vulkanspargel aufgrund der großen Unterschiede beim Anbau ein eigenes Profil.

In Italien (Puntarelle) und Spanien sehr bekannt und geschätzt, ist Vulkanspargel hierzulande fast in Vergessenheit geraten. Dabei wurde er vor über hundert Jahren auch in Teilen Deutschlands angebaut. Mit Spargel hat Vulkanspargel übrigens nichts zu tun.

Was Vulkanspargel mit anderen Zichoriengewächsen wie Chicorées oder Radicchio gemeinsam hat ist der bittere Geschmack. Die Pflanze erinnert an eine sehr große Löwenzahnpflanze mit aufrecht stehenden Blättern. Nach einer Zeit bilden sich im Inneren an Spargeltriebe erinnernde Triebe. Jung genug geerntet stellen sie das eigentlichen Ziel des Anbaus dar. Aber auch Blätter und die wesentlich milderen Blütenknospen sind essbar.

Als südeuropäisches Wintergemüse verträgt er lediglich Temperaturen bis ca. -5°C. Flies oder Folie schützt die Pflanzen und in milden Wintern kann man so über die gesamte kalte Jahreszeit ernten.

Nutzen

Essbare Teile

Geschmack

Gefahrhinweis

Inhaltsstoffe

BitterstoffeKalziumPhosphorVitamin AEisen

Verarbeitungsformen

Weiterer Nutzen

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Aussaat, Pflanzen, Ernte

JFMAMJJASOND
Aussaat Freiland
Aussaat Freiland
Pflanzen ins Freiland
Pflanzen ins Freiland
Ernte
Ernte
Abstände Saat
Kornabstandca. 5cm
Reihenabstandca. 30cm
Abstände Pflanzen
Pflanzenabstandca. 30cm
Reihenabstandca. 30cm

Saattiefe:

ca. 2cm

Keimdauer:

ca. 7 - 14 Tage

Keimtemperatur:

ca. 15 - 20°C

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Bedürfnisse und Bodenwahl

mittel mittel hoch

Düngung

Nährstoffbedarf Allgemein

Bevorzugte Böden

Zu vermeidende Böden

Bevorzugter ph-Wert:

ca. 6.5 - 7.5

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Krankheiten und Schädlinge

Bekannte Krankheiten

Bekannte Schädlinge

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Vermehrung und Lagerung

Vermehrung

Lagerung

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Nicht zu früh säen

Nicht zu früh säen, dann blühen die Pflanzen nicht im ersten Jahr und man kann die kleinen Rüben im Spätherbst/Frühwinter ernten und wie Chicoreewurzeln im Dunkeln treiben. Die bleichen Blatttriebe wachseln einzeln, locker und nicht wie beim Chicorre als schlanker Kopf. Sie sind weißgelblich und erinnern so an Spargel. Der Geschmack ist etwas bitter, aber im Gegensatz zu den furchtbar bitteren grünen Blattern ganz angenehm.

Alle Angaben auf dieser Seite ohne Gewähr der Richtigkeit und Vollständigkeit. Das Befolgen der hier gemachten Aussagen und Angaben geschieht auf eigene Gefahr. Einige Pflanzen sind ganz oder teilweise giftig. Dies wird nicht immer angegeben.

Inhaltsstoffe von Pflanzen können Allergien und Krankheiten auslösen. Besonders bei Pflanzen, die einem unbekannt sind, sollte man Vorsicht walten lassen und ggf. vorher seinen Arzt fragen. Dies gilt besonders für kranke, empfindliche und schwangere Menschen. Wir raten von Selbstmedikation ab.

Beim Sammeln von Wildpflanzen sind die geltenden Gesetze zu beachten.