Drachenfrucht (Pitahaya)

Es gibt Früchte die lassen sich zwar in Deutschland unter bestimmten Bedingungen Anbauen, aber eine Ernte ist nahezu unmöglich. Hierzu gehört die Drachenfrucht – Eine Frucht die den Namen Exot zurecht trägt.

Ja zugegeben, der Verzehr von Drachenfrüchten (Pitahaya) ist in Deutschland weder regional noch saisonal möglich und der Import aus Ländern wie China, Südamerika oder Vietnam ist wohl nicht gerade ökologisch aber als neugieriger Mensch wird man wissen wollen wie diese Frucht mit dem aussergewöhnlichen Aussehen schmeckt. Der Genuss der Drachenfrucht ähnelt der einer Kiwi – man löffelt die halbierte Frucht aus. Geschmacklich ist sie süß mit weniger Säure als eine Kiwi und der Konsistenz vergleichbar einer Wassermelone.

 

Drachenfrucht
Drachenfrucht

 

Schneidet man sie auf, fallen einem die unzähligen, kleinen, schwarzen Kerne auf die geradezu danach schreien ausgesät zu werden. Tatsächlich ist es nicht allzu schwer die Kerne zum keimen zu bringen und Pflanzen daraus zu gewinnen (Ein Selfbio Versuch zur Anzucht von Hylocereus undatus  läuft gerade und die Ergebnisse veröffentlichen wir in einem späteren Artikel).

Doch über eins sollte man sich im Klaren sein. Auch wenn es einem gelingt eine Hylocereus aus der Familie der Kakteengewächse zu kultivieren – die Chancen auf Blüten sind bereits gering, die Chancen auf Früchte sind fast nicht existent.

Sollte es nachweislich jemandem in Deutschland gelingen Drachenfrüchte zu ernten werden wir die Pflanze in unser Anbaulexikon hinzufügen.