Wie weit ist das Land von meinem Haus/Wohnung entfernt?

Ist es zu weit weg, wird es schnell kompliziert, vor allem im Sommer. Ideal und am umweltfreundlichsten ist es natürlich, wenn man den Garten schnell zu Fuß oder Fahrrad erreichen kann. Bei einer halben Stunde Anfahrt per Auto wird man schnell die Lust verlieren jeden Tag zu gießen.

 

Welche Regeln gibt es?

Es gibt Schrebergärten mit strengen Vorschriften und Auflagen. Darüber sollte man sich unbedingt im Vorfeld informieren und abwägen, ob diese zu den eigenen Gartenplänen passen.

 

Ist eine Wasserversorgung gewährleistet?

Ist dies nicht der Fall, muss man sich anders helfen. Die beste Möglichkeit ist es Regenwasser aufzufangen. Ein kleines, durchsichtiges Wellblechdach auf vier Pfeilern, welches auch als Tomatenhaus dient, und eine Regentonne liefert mehr Wasser als man glaubt. Je größer der Garten um so schwieriger die Bewässerung. Hier empfehlen sich Pflanzen, die im Sommer nur wenig Wasser benötigen wie Kartoffeln und Zwiebeln. Mulcht man um eine Pflanze, z.B. mit Grünabfällen aus dem Garten, sorgt dies dafür, dass Wasser nicht zu schnell verdunstet.

 

Was kostet mich der Garten?

Leider muss man sagen das Mietpreise, vor allem von stadtnahen Parzellen, unverschämt hoch sein können. Hat man keine Ausweichmöglichkeit ist es vielleicht eine Überlegung sich eine Parzelle mit Freunden zu teilen. Hier sollte man aber unbedingt im Vorfeld klären, ob man die selben Vorstellungen hat, sonst ist Streit vorprogrammiert.

 

Dialog mit Gartennachbarn

Sich mit seinen Gartennachbarn auszutauschen ist wichtig, denn diese wissen in der Regel, welche Pflanzen und Sorten hier besonders gut wachsen und vor welchen Schädlingen man sich in acht nehmen sollte. Aber Vorsicht – gute Ratschläge kann man sich anhören, muss diese aber nicht immer befolgen. Gelegentlich greifen die Nachbarn auch nach Stoffen zum Düngen oder Unkraut- und Schädlingsvernichtung, die nicht mehr viel mit der eigenen Idee des Biogartens zu tun haben.

 

Seit einigen Jahren gibt es an einigen Orten die Möglichkeit Gärten zu mieten die im Frühjahr umgepflügt und bepflanzt übergeben werden und im Herbst, nach der Ernte, wieder abgegeben werden. Dies hat zwar den Vorteil, dass man sich um vieles nicht kümmern muss und man auch immer einen Ansprechpartner hat,  aber auch den Nachteil das mehrjährige Kulturen wie Kräuter oder Spargel keinen Sinn machen, genau wie Wintergemüse.

 

Vorheriger Artikel