Selbstgebaute Wühlmaus Lebendfalle

Auch den tierliebstes Gartenbesitzer vermögen Wühlmäuse an die Grenzen seiner Geduld zu treiben. Wenn man seine Ernte vertrocknen sieht, weil die Wurzeln durchgebissen wurden, sollte man handeln um ein unkontrolliertes Ausbreiten der Tiere zu verhindern. Hier stellen wir eine einfach zu bauende, funktionierende Lebend-Wühlmausfalle vor.

Der Aufbau ist denkbar einfach und profitiert von der Unfähigkeit der Wühlmäuse zu springen. Es wird nur ein Eimer (z.B. ein Putzeimer) und ein Brett/Steinplatte benötigt.

1. Man muss einen oberflächennahen Wühlmausgang ausmachen, z.B. in der Nähe von beschädigten Pflanzen.

2. Man nimmt einen Eimer und reibt ihn mit Gartenerde ein um Gerüche zu verdecken die die Wühlmäuse verschrecken könnte. Am besten trägt man dabei Handschuhe.

3. Man gräbt ein Loch welches so tief ist, dass der obere Rand des Eimers bis zum Grund des Wühlmausgangs geht. Eine Wühlmaus also beim schnellen durchschreiten ihres Ganges in den Eimer fällt.

4. Man verdeckt das Loch von oben mit einem Brett oder einer Steinplatte. Die Abdeckung solltegut auf dem Boden sitzen damit kein Luftzug in die Gänge geraten kann.

 

Wühlmausfalle
Aufbau der Wühlmausfalle

 

Nun heisst es abwarten und mind. einmal am Tag kontrollieren. Dringt Wasser in den Eimer wird aus der Lebendfalle schnell eine Todesfalle. Gefangenen Mäuse sollten weit genug von Gärten ausgesetzt werden.

Vorsicht beim entnehmen der Tiere. Diese könnten beißen was bei Menschen zu starken Infektionskrankheiten führen kann.

Hinweis: Diese Falle funktioniert bei kleinen oder mittelgroßen Gärten bei noch geringem Wühlmausdruck. Sehr starken Populationen wird man so nicht Herr werden.