Unkrautwissen

Artikelreihe Unkrautwissen

Egal wie biologisch man einen Garten anlegen und bearbeiten will. Einige Pflanzen wird man, möchte man keine Ernteverluste haben, notgedrungen entfernen müssen. Die Rede ist natürlich von Unkräutern. Auch wenn der Name nicht gerade freundlich klingt und man einigen Pflanzen damit unrecht tut, wird man in der Praxis schnell merken, dass einige Unkräuter einen durch ihre Eigenschaften sehr viel Zeit kosten.

Erste Leser werden bereits jetzt Anstoß am Namen dieser Reihe nehmen. Schließlich handelt es sich bei den meisten hier vorgestellten Pflanzen um wertvolle Wild- oder sogar Heilpflanzen. Warum also nennt man Unkräuter nicht »politisch korrekt«  Wildkräuter? Die Frage ist möglicherweise nicht ganz unberechtigt, da es bei Selfbio vor allem um biologisches Gärtnern geht.
Wir haben uns für den Begriff Unkräuter entscheiden um eine klare Abgrenzung zu machen.

Eine Wildpflanze wird dann zum Unkraut wenn sie zwischen unseren Nutzpflanzen wächst und deren Ertrag beeinträchtigt.

Zum anderen kann sich unter Unkraut fast jeder etwas vorstellen. Und sind wir mal ehrlich – der Pflanze ist es egal wie wir sie nennen.

Distel

Den ganz kritischen Lesern sei gesagt, dass vielen der hier vorgestellten Unkräuter, wie z.B. der Brennnessel, der Taubnessel, etc. ein eigenes Nutzpflanzenprofil gewidmet ist, welches sich mit deren Anbau beschäftigt.